Über den WFW – Leistungen

Effizienz

Bewusst und wirtschaftlich mit den Ressourcen umgehen

Erst Effizienz ermöglicht eine gleichzeitig wirtschaftliche wie auch nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser. Dies erreichen wir durch den Einsatz modernster Technologie, einen hohen Automatisierungsgrad unserer Anlagen, die Energieerzeugung aus Wasserkraft, laufende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie den konstruktiven Vergleich mit anderen Fernwasserversorgern in Deutschland.

Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001

Mit der Formulierung einer Energiepolitik gab der Verbandsvorsitzende, Stadtrat Gerald Raschke, im Sommer 2013 den Startschuss zur Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 für den Zweckverband WFW. In einem dreitägigen Zertifizierungsaudit durch die akkreditierte GUT Certifizierungsgesellschaft mbH aus Berlin konnte der WFW dann Ende Oktober 2013 nachweisen, dass sein EnMS alle Anforderungen dieser internationalen Norm erfüllt. Im Dezember 2013 nahm das WFW-Energieteam um den Energiemanagement-Beauftragten Thomas Pohl das entsprechende Zertifikat entgegen. Mit seinen leistungsstarken Pumpenanlagen und einem Einsatz von elektrischer Energie von weit über 15 Gigawattstunden pro Jahr zählt der WFW zu den stromintensiven Unternehmen. Dem effizienten Einsatz der Energie kommt daher in zweierlei Hinsicht eine besondere Bedeutung zu:

  • Im Sinne der bestmöglichen Schonung unserer natürlichen Umwelt und der Unterstützung der energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union soll insbesondere der Verbrauch von fossilen Energieträgern auf das unbedingt notwendige Maß begrenzt werden.
  • Der Energieeinsatz ist ein erheblicher Kostenfaktor und schlägt sich deutlich im Arbeitspreis für das vom WFW gelieferte Trinkwasser nieder.

Vor diesem Hintergrund ist es ein strategisches Ziel des WFW, dauerhaft einen sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich verantwortungsvollen Einsatz von Energieträgern sicherzustellen. Die Verbesserung der Energiebezogenen Leistung erfolgt im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses, dem sogenannten PDCA-Zyklus, als Bestandteil des EnMS. Konkret hat sich der Zweckverband zum Ziel gesetzt, den Stromeinsatz je Kubikmeter Trinkwasser bis zum Jahr 2017 um acht Prozent zu reduzieren und damit jährlich deutlich mehr als 1.000 Tonnen CO2-Ausstoss zu vermeiden.

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