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Mittwoch, 24. September 2014

aktuelle Meldung zur Trinkwasserqualität

Wegen einer geringen, gesundheitlich unbedenklichen mikrobiologischen Belastung wird das Fernwasser des Zweckverbandes Wasserversorgung Fränkischer Wirtschafts- raum (WFW) desinfizierend gechlort. Der WFW hat diese Maßnahme mit den Gesundheitsämtern abgestimmt. Durch die Chlorung kann es zu minimalen geschmacklichen Veränderungen des Trinkwassers kommen. Die Zugabe von Chlor erfolgt entsprechend den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Der WFW beprobt das Trinkwasser intensiv.

In der Wasserversorgungsanlage des Zweckverbandes Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) kommt es seit einigen Wochen zu gelegentlichen und geringen mikrobiologischen Belastungen des Trinkwassers. Das Wasser am Hochbehälter Krottenbach bei Nürnberg wird daher seit Ende Juli desinfizierend gechlort. Nachdem die Herkunft der Befunde noch nicht geklärt werden konnte und zudem in den Anlagen südlich des Hochbehälters Krottenbach ebenfalls einzelne Befunde aufgetreten sind, wird seit dem 23. September 2014 die Chlorung auf die gesamte Fernwasserleitung ausgedehnt. Diese führt vom Wasserwerk bei Genderkingen über den Hochbehälter Krottenbach bis nach Erlangen. Diese Maßnahme ist mit den zuständigen Gesundheitsämtern abgestimmt. Die Chlorzugabe liegt unter dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert, der bei 0,3 Milligramm je Liter liegt. Die Chlorung kann zu leichten Veränderungen von Geschmack und Geruch des Trinkwassers führen. Dafür bittet der Zweckverband WFW um Verständnis. Der Genuss des Trinkwassers ist weiterhin ohne jegliche Einschränkung möglich. Auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung kann das Trinkwasser jederzeit verwendet werden. Der WFW arbeitet weiterhin intensiv daran, die Ursachen der Belastungen zu finden. Das Trinkwasser wird kontinuierlich beprobt und überwacht. Die Chlorung am Hochbehälter Krottenbach ist eine Vorsichtsmaßnahme und wird so bald wie möglich wieder eingestellt. Hierüber wird der WFW umgehend informieren. Die Desinfektion von Trinkwasser durch Zugabe von Chlor ist ein deutschlandweit eingesetztes Standard-Verfahren in der Wasserversorgung.

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