Naturverjüngung

Ziel der naturnahen Waldbewirtschaftung des WFW ist der Umbau der Baumbestände hin zu einem standortgerechten Baumbestand. Der WFW ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft und unterzieht sich regelmäßig den strengen Kontrollen der FSC- und Naturland-Zertifizierungen. Daraus ergeben sich für das Forstpersonal des WFW verbindliche Bewirtschaftungsvorgaben:

  • Standortheimische Baumarten (= pnV oder potentielle natürliche Vegetation) mit Naturverjüngung
  • Dauerwald mit plenterartigen Strukturen
    (Plenterwald: ein sich stetig verjüngender Dauerwald in dem Bäume alle Dimensionen kleinstflächig bis einzelstammweise vermischt sind)
  • Einzelstammweise Holznutzung
  • Waldverträgliche Schalenwilddichten
  • Verbot von Bioziden und Dünger
  • 10% unbewirtschaftete Referenzflächen
  • Schutz und Förderung gefährdeter Arten und Lebensräume

                     

 

Folgende Grafik macht deutlich, wie sich der Baumbestand in den Forstrevieren des WFW historisch entwickelt hat und wie die seit einigen Jahren betriebene Naturverjüngung erkennbar wird:

 


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