Speicher und Verteilung

Blick in den Hochbehälter Haidberg

Die Hochbehälter erfüllen folgende Aufgaben:

Druck: Die vier Hochbehälter liegen ca. 50 bis 60 Meter über dem größten Teil des Versorgungsgebietes. Der Wasserdruck ist daher weitgehend konstant und für die Verteilung sind nur wenige Druckerhöhungsanlagen (z. B. in Hochhäusern) notwendig.

Ausgleich: Tagesschwankungen beim Trinkwasserverbrauch brauchen nicht in den Gewinnungsgebieten ausgeglichen werden. So können dort die Anlagen gleichmäßig betrieben und z. B. der Stromverbrauch der Pumpen optimiert werden.

Vorrat: Bei einem Gesamtinhalt von rund 210.000 m³ können kurzfristige Störungen in den Wassergewinnungsanlagen und in den langen Transportleitungen problemlos überbrückt werden. Der Speicherinhalt reicht rechnerisch für gut 2 Tage.


Die Wasserverteilung

Schema der Wasserverteilung in Nürnberg

Von den Hochbehältern fließt das Wasser im freien Gefälle über so genannte “Fallrohrleitungen“ in das vermaschte Verteilungsnetz. Das Netz hat z. Zt. eine Länge von rd. 1.400 Kilometern (km). Dazu kommen noch rd. 750 km Hausanschlussleitungen, der Verbindung von den Versorgungsleitungen unter den Straßen zu den fast 60.000 Hausanschlüssen (i. d. R. im Keller der Gebäude).

Über dieses, seit über 150 Jahren gewachsene System versorgt die N-ERGIE heute über eine halbe Million Einwohner täglich mit frischem Trinkwasser, mit dem erforderlichen Druck, in einwandfreier Qualität und zu einem angemessenen Preis (N-ERGIE Wasserpreise).


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