
Quelle: Niedermeier, 1998
Im Erdzeitalter des Pleistozän haben eiszeitliche Schmelzwässer der alpinen Gletscher große Mengen Gesteinsmaterial auch ins untere Lechtal transportiert und schließlich dort abgelagert. Die quartären Kiese (vorwiegend Mittel- bis Grobkiese) weisen eine mittlere Mächtigkeit von rund 12 m auf und stellen ein großflächiges, den Lech begleitendes Grundwasservorkommen dar. Die unterhalb des Kiessediments liegende Gesteinsschicht, der Flinz, ist nur gering wasserdurchlässig und „trägt“ das Grundwasser.