Weltwassertag 2010 am 22. März
Der Zweckverband WFW betreibt nachhaltige Trinkwassergewinnung
Am 22. März wird der Internationale Tag des Wassers begangen. Er wurde 1992 von den Vereinten Nationen mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Bedeutung der Ressource Wasser als Schlüsselfaktor für die Entwicklung einer Gesellschaft und für die Gesundheit der Menschen bewusst zu machen. Das Motto des diesjährigen Weltwassertags „Clean Water for a Healthy World“ nimmt den Zusammenhang zwischen Wasserqualität, Ökosystemen und der menschlichen Gesundheit ins Visier.
Nachhaltige Wasserstrategie des WFW
Der kommunale ZWECKVERBAND WASSERVERSORGUNG FRÄNKISCHER WIRTSCHAFTSRAUM (WFW) setzt bei seiner Wasserstrategie seit Jahrzehnten auf Nachhaltigkeit, hohe Qualität des Trinkwassers und Versorgungssicherheit. Mit großem personellem und finanziellem Aufwand arbeitet der Zweckverband in seinen Wasserschutzgebieten Genderkingen und Oberndorf daran, Schadstoffbelastungen des Grundwassers soweit als möglich zu vermeiden.
Insgesamt umfassen die vom WFW betreuten Schutzzonen rund 4.130 Hektar. Davon sind 1.375 Hektar Forst. Dabei legt der WFW das Schwergewicht auf den ökologisch zertifizierten Waldbau in den Schutzgebieten. Darüber hinaus unterhält der Zweckverband mit den Landwirten langfristige Kooperationsverträge über eine grundwasserverträgliche Landwirtschaft. Die Folgen dieser nachhaltigen Politik spiegeln sich in den Analysewerten wider. Das in Genderkingen und Oberndorf gewonnene Trinkwasser erfüllt stets die hohen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Pflanzenschutzmittel lassen sich nicht nachweisen, und der WFW ist stolz auf den sehr niedrigen Nitratgehalt des Grundwassers. Die nachhaltige, ökologisch orientierte Wasserschutzgebietsstrategie des WFW dient der Gesundheit der circa 1,25 Millionen Menschen in Schwaben und Nordbayern, die Trinkwasser vom Zweckverband WFW erhalten.
Grundwasserschutz erfordert verlässliche Rahmenbedingungen
„Nachhaltiger Grundwasserschutz und eine gesicherte Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser erfordern verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen“, erläuterte Gerald Raschke, Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes WFW. „Deshalb bedauern wir die Neuregelungen des Bayerischen Wassergesetzes. Die Befristung des Gesetzes auf zwei Jahre verhindert Planungssicherheit. Wir vermissen das Bekenntnis zur Vorrangstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung und halten den bayerischen Sonderweg bei der landwirtschaftlichen Nutzung von Gewässerrandstreifen für problematisch. Wir hoffen, dass sich die Bayerische Staatsregierung bei der zukünftigen Fortschreibung des Bayerischen Wassergesetzes dieser Verantwortung bewusst wird“, führte Raschke weiter aus.
WFW: Zuverlässige Fernwasserversorgung seit 1973
Der Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum wurde 1966 gegründet. Seit dem 16. Juli 1973 versorgt der WFW Teile Frankens aber auch Schwabens ganz oder teilweise mit Trinkwasser aus dem Grundwasser im Mündungsgebiet von Lech und Donau. Die Geschäfts- und Betriebsführung liegt bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft. Im Jahr 2009 betrug die Förderleistung des WFW 26,6 Millionen Kubikmeter.
Pressemitteilung Weltwassertag 2010 (pdf-Dokument 27 kB)