Wechsel an der Spitze des Zweckverbandes WFW
Nach elf Jahren gibt es einen Wechsel an der Spitze des Zweckverbandes Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW). Der ehemalige Nürnberger Stadtrat Franz Gebhardt übergab am 27. November 2008 den Verbandsvorsitz an Gerald Raschke.
Franz Gebhardt, bereits seit 1990 Verbandsrat des WFW wurde am 10. Juli 1997 zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Er trat seinerzeit die Nachfolge von Dr. Wolfgang Krug an und steht in einer Reihe mit Willy Prölß und Dr. Andreas Urschlechter.
Der Zweckverband WFW ist ein Garant für die Trinkwasserversorgung in weiten Teilen Frankens. Seit der Inbetriebnahme der Wasserlieferung aus den Grundwasservorkommen im Donau-Lech-Dreieck im Jahre 1973 ist nicht nur die Versorgung der so genannten Städteachse gesichert, auch Städte wie Treuchtlingen und weitere Zweckverbände in Unter- und Mittelfranken kennen keine Wassernot mehr.
Während des Vorsitzes von Franz Gebhardt hat der WFW über 50 Mio. Euro in den Ausbau und die Modernisierung seiner Verbandsanlagen investiert. Damit soll auch langfristig die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für ca. 1,27 Mio. Menschen gewährleistet werden. Nicht nur die aktuelle Sanierung des Hochbehälters Krottenbach fällt in die Amtszeit von Franz Gebhardt, auch wichtige Investitionsentscheidungen zur Erneuerung der Fernleitung, zur Steigerung der Energieeffizienz der Fördereinrichtungen und zur Nachhaltigkeit der Wassergewinnung (Schutzgebietsinvestitionen) sind hier zu nennen. Ferner hat er sich auch für einen verstärkten öffentlichen Auftritt eingesetzt. So entstand ein Film über die Aufgaben und die Bedeutung des WFW sowie der neue Internetauftritt des Zweckverbandes (www.wfw-franken.de).
Die Verbandsmitglieder dankten Herrn Franz Gebhardt ausdrücklich für seine geleistete Arbeit und sein stetiges Engagement für die Trinkwasserversorgung.
Der in der heutigen Verbandsversammlung neu gewählte Vorsitzende, der Nürnberger Stadtrat Gerald Raschke, vertritt bereits seit vielen Jahren als Verbandsrat die Interessen der Stadt Nürnberg im Zweckverband. Im Jahre 1990 in den Stadtrat gewählt, hat er sich in umwelt-, energie- und verkehrspolitischen Fragen längst einen Namen gemacht. Zunehmend stehen für den 57 jährigen auch Themen der Stadt-, Energie- und Verkehrsplanung im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten.