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WFW investiert in die Zukunft und nimmt neue Reinwasserpumpe in Betrieb

Am 16. Juni nahmen Franz Gebhardt, Vorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) und Herbert Dom-browsky, Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE Aktiengesellschaft und WFW-Verbandsrat, im Wasserwerk Genderkingen im Donau-Lech-Dreieck die neue Reinwasserpumpe in Betrieb.

Die 1,2 Mio. € teure Anlage ist der erste Schritt hin zu einer Kompletterneue-rung der vier, 1973 eingebauten Reinwasserpumpen. Die Erneuerung mit einer Gesamtinvestition in Höhe von drei Mio. € wird 2012 abgeschlossen sein.

Die vier Reinwasserpumpen gelten als Herzstück des WFW-Wasserwerkes. Pro Sekunde pumpen sie bis zu 2,3 Tonnen Wasser aus den zwei Vorlage-behältern in den 155 Meter höher gelegenen Scheitelbehälter Graisbach. Von dort aus fließt das Trinkwasser im freien Gefälle nach Norden.

Der Wirkungsgrad der neuen Pumpe liegt um mehr als sieben Prozent über dem der bisherigen Fördereinrichtungen. Damit ist es dem WFW gelungen, eine besonders hohe Energieeffizienz von Pumpe und Motor mit einer sehr wartungsarmen Aggregatbauart zu kombinieren.

„Mit einem Wirkungsgrad beim Motor von 97,8 % und bei der Pumpe von 91,1 % stoßen wir in einen Effizienzbereich vor, der sicher in der Branche der großen Wasserversorger Aufmerksamkeit erregen wird. Durch die Stromein-sparung senken wir nicht nur die Betriebskosten, auch der Kohlendioxid-Ausstoß reduziert sich um jährlich 375 Tonnen“, erläuterte Herbert Dom-browsky. Pro Tag wird die neue Pumpe 3.100 Kilowattstunden Strom einspa-ren. Dies entspricht knapp dem Jahresverbrauch eines Dreipersonenhaus-halts.

„Seit fast 35 Jahren ist für den WFW der Name Programm: Rund 1,2 Millio-nen Menschen werden in Franken seit dem 16. Juli 1973 mit Trinkwasser von höchster Qualität versorgt. Seither haben rund 675 Millionen Kubikmeter Grundwasser den weiten Weg aus dem Mündungsgebiet von Lech und Do-nau nach Nordbayern angetreten“, stellte Franz Gebhardt die Arbeit des WFFW vor.

Um die hohe Qualität und sichere Versorgung auch in Zukunft zu gewährleis-ten, investierte der Zweckverband allein in den vergangenen sechs Jahren 31 Mio. € in die Erneuerung seiner Fernwasserdruckleitung zwischen Pleinfeld und Nürnberg. Für die bauliche und technische Sanierung seiner drei Hoch-behälter stellt der WFW in den nächsten Jahren rund sechs Mio. € bereit.

Größter Fernwasserversorger Bayerns

Der Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum ist der größte Fernwasserversorger Bayerns. Er wurde 1966 gegründet, um den Trinkwasserbedarf insbesondere des Großraumes Nürnberg langfristig zu si-chern. Derzeit fördert der Zweckverband aus dem Donau-Lech-Dreieck jähr-lich knapp 30 Millionen Kubikmeter Grundwasser, das bis vor die Tore Würz-burgs und Bayreuths geliefert wird.

Mitglieder des WFW sind die Landkreise Ansbach, Eichstätt, Erlangen-Höchstadt, Fürth, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Nürnberger Land, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen, die Städte Erlangen, Fürth, Schwa-bach und Weißenburg sowie die N-ERGIE Aktiengesellschaft für die Stadt Nürnberg. Die Betriebs- und Geschäftsführung des WFW liegt bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft.

Vorschau Die neue Reinwassermaschine 5 mit Druckstoßkessel

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Vorschau Inbetriebnahme der Reinwasserpumpe 5

von links nach rechts:
Herr Roland Dietz, Bürgermeister der Gemeinde Genderkingen
Franz Gebhardt, WFW Verbandsvorsitzender,
Herbert Dombrowsky, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft und WFW Verbandsrat,
Henning Wendler, WFW Werkleiter Genderkingen


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