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Bayerischer Staatspreis für WFW

Pressemitteilung: 02.02.2004 Bayerischer Staatspreis für WFW

Dem Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) wurde am 2. Februar 2004 der Bayerische Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung verliehen.

Staatsminister Josef Miller übergab die Ehrenurkunde im Rahmen eines Festakts. Der Bayerische Staatspreis würdigt die naturnahe Forstwirtschaft des WFW, insbesondere die Auwaldbewirtschaftung, den hohen Laubholzanteil, die Naturverjüngung sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für Naturschutz durch aktive Informationspolitik.

Der WFW betreibt seit Jahrzehnten vorbeugenden Grundwasserschutz. Das Wasserschutzgebiet des Zweckverbandes erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 4.130 Hektar. 565 Hektar davon sind Wald, der von eigenem Forstpersonal bewirtschaftet wird. Das Team um Revierleiter Stefan Kolonko arbeitet seit Jahren daran, den ehemals stark von Nadelhölzern geprägten Wald in einen ursprünglichen und standortgerechten Auwald zurückzuführen.

Ein standortgerechter Auwald ist ein stabiles Ökosystem und trägt durch seine hervorragende Filterwirkung wesentlich zum nachhaltigen Grundwasserschutz bei. Derzeit besteht der Wald des WFW bereits zu rund zwei Dritteln aus Laubwald, überwiegend Edellaubholz, wie Esche, Ahorn und Linde.

Mit Schulklassenführungen, Exkursionen, Waldspielen und Ferienprogrammen informiert Stefan Kolonko große und kleine Besucher des unteren Lechtals über den Lebensraum Wald und sensibilisiert für Naturschutz. Zur ergänzenden Illustration hat der WFW vor einigen Jahren einen Rundweg mit 23 Informationstafeln eingerichtet, der auch den Spaziergängern die Funktion des Waldes im Rahmen des Grundwasserschutzes näher bringt.

Der Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum wurde 1966 gegründet, um den Trinkwasserbedarf des Großraumes Nürnberg langfristig zu sichern. Jährlich gewinnt der Zweckverband rund 25 Millionen Kubikmeter Grundwasser aus dem Donau-Lech-Gebiet, das durch eine rund 100 km lange Fernleitung in die wasserarme mittelfränkische Region gelangt.

Mitglieder des WFW sind die Landkreise Ansbach, Eichstätt, Erlangen-Höchstadt, Fürth, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Nürnberger Land, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen, die Städte Erlangen, Fürth, Schwabach und Weißenburg sowie die N-ERGIE Aktiengesellschaft für die Stadt Nürnberg. Die Betriebs- und Geschäftsführung des WFW liegt bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft.

Besuchen Sie auch die Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten.

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